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WeizenmischbrotEin Weizenmischbrot besteht zu mindestens 50 Prozent und maximal 90 Prozent aus Weizenmehl. Der zweite Hauptbestandteil ...
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Das Bäcker LexikonHier finden Sie interessantes Wissen rund um den Bäcker-Beruf und Bäckerei-Produkte. Oder wussten Sie schon, woher der Name „Croissant” stammt oder was „Ciabatta” eigentlich heißt? Neben informativen Erklärungen finden Sie im Lexikon von Bäcker.de auch die gängisten Brotsorten erklärt, damit Sie beim nächsten Besuch in der Bäckerei wissen, was in den Broten und Backwaren enthalten ist. BaguetteDas französische Stangenbrot - franz. baguette = Stab, Stange, (Schlag-)Stock - ist normalerweise ein Weizenbrot und ist die ideale Beilage für Fondue, Fisch, Geflügel, Salat oder Suppen. Der hohe Krustenanteil macht es zu einer leckeren Knabberei, auch zu Wein. BerlinerEin Berliner ist ein in Fett ausgebackener Krapfen. Er wird mit Marmelade gefüllt und dick mit Puderzucker bestreut. In unterschiedlichen Regionen Deutschlands wird er auch Berliner Pfannkuchen, Berliner Krapfen, Berliner Ballen, Puffel, Kreppel, Bauernkrapfen oder einfach nur Krapfen genannt. In süddeutschen Faschingsregionen wird das Gebäck, speziell während der fünften Jahreszeit, auch Fasnachtsküchle genannt. Bio-BrötchenBrot und Brötchen, die aus ökologisch erzeugtem Getreide hergestellt werden, werden auch meist mit weniger Treibmitteln oder anderen Backmitteln gebacken. Außerdem kommt statt Weizenmehl oft Vollkornmehl oder Roggenmehl zum Einsatz. Dadurch sind die Bio-Brötchen kleiner und fester. BrotkorbAls Brotkorb wird nicht nur der Behälter für Brot und Brötchen bezeichnet, sondern auch die statistische Zusammensetzung innerhalb desselben. So hat die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) für das Jahr 2008 herausgefunden, dass sich der deutschen liebste Brotsorten folgendermaßen zusammensetzen: Mischbrot: 30 Prozent Toastbrot: 20 Prozent Vollkornbrot: 12 Prozent Mehrkornbrot: 11 Prozent Weizenbrot: 7 Prozent Roggenbrot: 6 Prozent Sonstige: 14 Prozent CiabattaDas italienische Weißbrot (ital. ciabatta = Pantoffel) ähnelt dem französischen Baguette, allerdings wird dem Hefeteig aus Weizenmehl auch Olivenöl beigegeben. Da das Ciabatta vor dem Backen zwei bis drei Stunden ruht, entwickelt sich sein kräftiges Aroma und der Geschmack. Ciabatta gibt es auch mit Tomaten, Oliven, Walnüssen oder Kräutern verfeinert. CroissantEin Croissant (franz. lune croissante = zunehmender Mond) ist ein ursprünglich aus Frankreich stammendes Plundergebäck in Hörnchenform. Aus einem Hefeteig wird unter Hinzugabe von Butter oder Margarine durch mehrmaliges Touren (zusammenfalten und ausrollen) der Plunderteig hergestellt. Da es aus einem Dreieck zusammengerollt wird, ergibt sich seine typische Form. Deutschland – BrotlandNahezu unschlagbar ist die Vielfalt der Brotsorten und Backwaren in Deutschland: 300 verschiedene Sorten Brot gibt es bei uns, dazu kommen weitere 1200 Sorten Kleingebäck von der Brezel über die Kaisersemmel bis zum Kürbiskernbrötchen. Für die Vielfalt sorgen neben Großbäckereien vor allem die mehr als 15.000 Handwerksbetriebe, die für jeden Geschmack das passende süße Teilchen, die herzhafte Knabberei oder das nährstoffreiche Brot haben. FladenbrotIm Gegensatz zur Roggenbrot oder Weizenbrot besteht Fladenbrot aus ungesäuertem Teig und enthält meist auch keine Hefe. Da der Teig dadurch kaum aufgeht, wird er in dünnen Fladen gebacken. Fladenbrot gehört zu den ältesten bekannten Brotbackarten, außerdem ist es weltweit die am häufigsten verbreitete Brotsorte. GlutenGetreide enthält Klebereiweiß, das auch als Gluten (lat. gluten = Leim) bezeichnet wird. Gluten besteht aus Proteinen (90 Prozent), Lipiden (8 Prozent) und Kohlehydraten (2 Prozent). Manche Menschen vertragen dieses Gluten nicht und sind deshalb auf glutenfreie Brote und Backwaren angewiesen. Die Krankheit/Allergie nennt man Zöliakie (wenn sie erst bei Erwachsenen auftritt auch Sprue). InnungIn den Bäckerinnungen, die in Deutschland in 16 Landesinnungsverbände (für die einzelnen Bundesländer) und in 342 Bäckerinnungen vor Ort unterteilt sind, sind mehr als 70 Prozent der rund 15.000 Handwerksbäckereien Mitglied. Die Innungen setzen die Interessen der Betriebe durch, kümmern sich um alle Angelegenheiten rund um die Ausbildung von Bäckerlehrlingen, bieten Fortbildungs- und Meisterkurse an, informieren die Bevölkerung oder sorgen für politische Diskussionen und Meinungsbildung. KrumeMit Krume wird das innere eines Brotes oder Brötchens bezeichnet. Im Gegensatz zur Kruste, die dem Brot ein mehr oder weniger knackiges äußeres gibt. MehlDas für die Brotherstellung untenbehrliche Mehl entsteht durch das Mahlen von Getreidekörnern. Hat ein Mehl einen hohen Ausmahlungsgrad (z. B. Type 1050, bei dem mehr als 80 Prozent des Weizens gemahlen wurden), ist es dunkler und reicher an Vitaminen und Mineralstoffen, als eines mit niedrigerem Ausmahlungsgrad (z. B. Type 405, 50 bis 60 Prozent), das heller und stärkereicher ist. Bei einem hohen Wert wird neben dem Kern des Getreides auch die Kleie, also die Schale, mitgemahlen. ÖkologischBio-Brot, also ökologisch erzeugte Brote und Backwaren, werden von vielen Bäckereien angeboten. Für die Bio-Waren spricht folgendes: RoggenbrotDamit ein Brot Roggenbrot heißen darf, muss es mindestens 90 Prozent Roggenanteil haben. Roggenbrote werde aus Sauerteig hergestellt, denn die natürliche Gährung des Sauerteigs gibt dem Roggen erst seine Backfähigkeit. Roggenbrot-Sorten sind: Roggenbrot-Vollkornbrot, Roggen-Toastbrot (mit und ohne Schrot), Roggenbrot mit Schrot, Berliner Landbrot, Hamburger, Oldenburger oder Rheinisches Schwarzbrot. RoggenmischbrotEin Roggenmischbrot besteht zu mindestens 50 Prozent und maximal 90 Prozent aus Roggenmehl. Durch die natürliche Gärung des Sauerteigs erhält der Roggen erst seine Backfähigkeit. Roggenmischbrote sind länger haltbar als andere Brotsorten. Sorten von Roggenmischbrot sind: Roggenmischbrot mit Schrot, Roggenmisch-Toastbrot, Roggen-Weizenschrotbrot, Roggen-Weizen-Vollkornbrot, Heidebrot, Paderborner Landbrot oder Bayrisches Hausbrot. SauerteigSauerteig ist der Hauptbestandteil von Roggenbrot, da ohne die Roggensamen ohne die Gärung nicht backfähig wären. Wird ein Brot aus Sauerteig hergestellt, kann auf die Hefe verzichtet werden, denn die Milchsäurebakterien, die sich durch das längere Stehenlassen des Teigs gebildet haben, lassen das Brot aufgehen. SpezialbroteUnter den Spezialbroten gibt es verschiedene Kategorien, je nachdem wie unterschiedlich die Zutaten sind oder in welchem Backverfahren das Brot hergestellt wurde. Einige Beispiele: WeizenbrotDamit ein Brot Weizenbrot heißen darf, muss es mindestens 90 Prozent Weizenanteil haben. Andere Namen für Weizenbrot sind: Toastbrot, Weißbrot, Weizen-Vollkornbrot, Baguette/Stangenweißbrot, Ciabatta. Helle Sorten eignen sich gut für Menschen mit empfindlichem Magen, das sie arm an Säure und dadurch gut bekömmlich sind. WeizenmischbrotEin Weizenmischbrot besteht zu mindestens 50 Prozent und maximal 90 Prozent aus Weizenmehl. Der zweite Hauptbestandteil ist üblicherweise Roggenmehl. Der mild-aromatische Geschmack kommt vom Sauerteig. Weizenmischbrote sind z. B. das Weizen-Roggen-Schrotbrot, Weizenmischbrot mit Schrot, Weizenmisch-Toastbrot, Schwarzwälder Brot, Kasseler Brot oder Bauernstuten. |
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| Bäckereien in Deutschland im Bäcker Verzeichnis | ||